Pädagogisch Therapeutische Begleitung

Pädagogisch therapeutische Begleitung

  • Unsere pädagogisch/therapeutischen Pfeiler stützen sich auf die langjährigen Erfahrungen des Zusammenlebens mit Jugendlichen und Erwachsenen verschiedenen Alters unter einem Dach. 
  • Das gemeinsame Arbeiten, die sportlichen/spielerischen Freizeiterlebnisse, das Feiern von Festen, Abschieden, Trauer- und Entscheidungsritualen sind intensivse Erfahrungen für die Jugendlichen.
  • Der geregelte Tagesablauf strukturiert und gibt Sicherheit. Er ist wesentlich von den Bedürfnissen unserer Hoftiere vorgegeben.
  • Unsere intensive Auseinandersetzung mit der lösungsorientierten Arbeitsweise im pädagogisch/ therapeutischen Bereich gibt uns die unermüdliche Zuversicht, den Optimismus, die Geduld und Wertschätzung den Entwicklungsschritten unserer Jugendlichen zu vertrauen. 
  • Wir trauen den lösungsorientierten Annahmen und Grundsätzen. Diese Haltung begleitet uns auch durch den Alltag mit unseren Jugendlichen. In der lösungsorientierten Fragetechnik und Haltung führen wir auch unsere Standortsitzungen und Einzelgesprächen durch.
  • Wir sind uns unserer Vorbildrolle bewusst. So haben wir auch einen wertschätzenden und reflektierten Umgang im Team und als Leitungspaar.
  • Wir haben Grundsätze und Regeln, welche auch die Jugendlichen kennen. Wir vertrauen mehr auf das problemlösende Gespräch als auf strikte Sanktionen.
  • Wir bringen uns als Menschen authentisch mit unseren Stärken und Schwächen ein. Durch Reflektion, Supervision/Eigentherapie und ständige Fortbildung und Teamberatung gewährleisten wir professionelles Handeln.
  • Wir haben einen "therapeutischen Werkzeugkoffer" in Gestaltarbeit, Rollenspielen, gelenkter Visionsarbeit, und in systemischer Sicht-und Arbeitsweise. (Es kann auch mit abwesenden Systemen gearbeitet werden.)
  • Für die medizinische Betreuung haben wir eine Hausärztin. Bei psychiatrischen Fragen und einer ev. Medikamentierung können wir den Psychiater in Corte beiziehen.
  • Die Angeörigen unserer Jugendlichen werden einbezogen (ausser es ist aus therapeutischen Gründe kontraindiziert). Die Angehörigen werden mit Wertschätzung behandelt. Sie werden zu einem Pietragiolu-Besuch eingeladen.
  • Die Zukunftsplanung unserer Jugendlichen für die Rückkehr in die Schweiz wird sorgfältig und gründlich in Zusammenarbeit mit allen Beteiligten geleistet.
  • Die Standortsitzungen, welche alle 6-8 Wochen stattfinden werden fast wortgetreue protokolliert. Die in der Schweiz weilenden Eltern und Sozialarbeitenden werden auf diese Weise atmosphärisch und inhaltlich informiert und am Prozess beteiligt. 
  • Unsere Jugendlichen können durch die Abgeschiedenheit, ohne Verbindung zu öffentlichen Verkehrsmitteln und der Fremdsprachigkeit nicht ihr Ausgangs- und Auf-Achse-Sein-Verhalten beibehalten. Durch diesen natürlichen Umstand der Begleitung duch Erwachsene wird ein oft heilsamer Regressionsprozess ausgelöst. Erfahrungen können neu "geschrieben" werden. Das überdrehte, leere Konsum- und Ablenkungsverhalten beginnt seinen Reiz zu verlieren. Progressive und positive Schritte werden möglich.
  • Wir bleiben, wenn und solange es die Jugendlichen wünschen in Kontakt. Sie dürfen auch Ferientage bei uns verbringen.

Grundsätze und Regeln sowie die lösungsorientierten Annahmen als Downloads